Filmkritik: Ohne Limit

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Sandro

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Ohne Limit ist ein US-amerikanischer Mystery-Thriller, welcher auf dem Roman The Dark Fields von Alan Glynn basiert.

Der Film handelt über Eddie, einen erfolglosen Schriftsteller, der durch eine Reihe von Zufällen an einen Drogenvorrat kommt der es ihm ermöglicht seinen IQ ins unermessliche zu steigern. Von nun an wird für ihn alles einfach, doch mit seinem Erfolg mach er auch die gefährlichen Entwickler des Medikaments auf sich aufmerksam…

Zuerst lässt sich wohl feststellen, das es sich um einen Drogenfilm handelt. Doch scheint mit dem Konsum eines Wirkstoffes alles besser anstatt schlechter zu werden. Zumindest kann man also nicht von einem Typischen Propaganda-Klischee-Film sprechen, was den Film schonmal Sympathisch macht. Trotzdem hat das Medikament Nebenwirkungen die bis zum Tod führen, was den Film wiederum nicht all zu Drogenverhärlichend erscheinen lässt. Ich finde deshalb, das die Idee relativ gut umgesetzt wurde.

Es geht in dem Film aber nicht nur um die Einnahme der Fantasie -pillen, Aktion und Mystery kommen nicht zu kurz und sind gut ausbalanciert. Man ist zu keinen Zeitpunkt gelangweilt, die Handlung ist von Anfang bis ende Interessant und Zieht einen mit. Wenn man es genau nimmt, ist es auch ein Film darüber wie man sein Leben verändern kann. Eddie muss erst Medikamente nehmen um zu erkennen, was er verbessern kann. Was genau er aber machen muss ist eigentlich offensichtlich ihm fehlt einfach die Motivation anzufangen. Ich denke mal das es vielen ähnlich geht. Ohne Limit ist meiner Meinung nach motivierend, denn er zeigt wozu eigentlich jeder von uns in der Lange wäre.

Zuletzt muss ich aber auch ein paar Punkte erwähnen, die man vielleicht hätte besser machen können. Vorallem das Ende ist etwas zu Märchenhaft und Plötzlich. Ich möchte nicht zu viel Verachten, aber die Hauptfigur wird mir einfach zu cool und erhaben dargestellt. Desweiteren hätte mich noch interessiert, was genau er eigentlich nun an der Welt verändern möchte.

Mein Fazit, wer Mystery-Thriller mag wird mit Ohne Limit zufrieden sein. Er gibt Anreiz zum nachdenken und hat seine Momente. Einmal sehen kann man ihn jedenfalls, doch ins DVD-Regal muss er nicht unbedingt.

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